22.01.2015

Mehr Parkplätze für Fahrräder in BaWü

Immer mehr Menschen entdecken das Fahrrad für sich und nutzen es nicht nur als Freizeit- oder Sportgerät, sondern auch im Alltag. Mittlerweile können Fahrräder geleast oder auch als Dienstfahrrad vom Arbeitgeber gestellt werden, immer mehr Menschen nutzen Pedelecs, um den täglichen Weg zur Arbeit zu pendeln. Diesem Wandel in der Alltagsmobilität tragen nach und nach auch die Verwaltungen Rechnung. So hat etwa der Landtag in Baden-Württemberg bereits im November vergangenen Jahres das Gesetz zur Änderung der Landesbauordnung beschlossen, das ab 1. März 2015 in Kraft tritt. Darin wird unter anderem geregelt, dass bei Neubauten eine "allgemeine Verpflichtung zur Schaffung von Fahrradstellplätzen" besteht. So gilt künftig bei Wohnhäusern etwa, dass pro Wohnung "zwei geeignete wettergeschützte Fahrrad-Stellplätze (notwendige Fahrrad-Stellplätze) herzustellen" sind. Im § 37 Absatz 2.2 heißt es künftig:

"Die Fahrrad-Stellplätze müssen so hergestellt werden, dass

  • sie ebenerdig, durch Aufzüge oder Rampen zugänglich sind, wobei bis zu zwei Stufen zulässig sind,
  • sie eine Anschließmöglichkeit für den Fahrradrahmen haben,
  • dem Fahrrad ein sicherer Stand durch einen Anlehnbügel gegeben wird und
  • durch einen Mindestabstand von 0,80 m zwischen den Fahrradständen das Abstellen und Anschließen des Fahrrades einschließlich des Rahmens ermöglicht wird."

 

Quelle: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg