17.02.2017

Hamburg veröffentlicht Potenzialanalyse der Technische Universität zu Radschnellwegen

In der Hansestadt Hamburg gibt es Fortschritte hin zur Realisierung der geplanten Radschnellwege zu verzeichnen. In der jüngst veröffentlichten Studie der Technischen Universität Hamburg sind die Erreichbarkeitsvorteile von Radschnellwegen der Metropolregion aufgezeigt worden. Ziel der Studie war die Eruierung potenziell relevanter Korridore für Radschnellwege, ausgehend von der Zeitersparnis möglichst vieler Einwohner auf dem Weg zur Arbeit, Schule oder Universität.

Als Bestandteil des Leitprojektes "Regionale Erreichbarkeitsanalysen" wird die Studie in ein bundesweites Planungswerkzeug eingebettet, mit dessen Hilfe man die "transparente Darstellung der Erreichbarkeit von Standorten und Infrastrukturen in Form von regionweiten Auswertungen ermöglicht", so das Fahrradportal des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur dazu.

Der Potenzialanalyse soll nun eine Machbarkeitsstudie folgen, die konkrete Umsetzungskonzepte enthalten und in der konkrete Streckenverläufe identifiziert werden sollen. Im Frühjahr 2017 werden im Rahmen der Auswertung der vorhandenen Ergebnisse durch die Projektpartner die nächsten Schritte zum Bau erster Radschnellwege unternommen werden.

Einen guten Überblick über die Studie bietet ebenfalls der Artikel des Fahrradportals.