10.08.2016

Bund will Radschnellwege fördern

Bundesverkehrswegeplan 2030

Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am 3. August den Bundesverkehrswegeplan 2030 verabschiedet. Erfreulich aus Sicht der Fahrradwirtschaft und den dazugehörigen Akteuren aus Verbänden und Organisationen ist die Absicht der Bundesregierung, in Zukunft Radschnellwege im Rahmen der verfassungsrechtlichen Möglichkeiten stärker zu fördern. Dies ist ein fahrradpolitischer Erfolg der gesamten Branche.

Seit Jahren fordern die Interessenverbände vom Bund ein deutlich höheres Engagement in Sachen Radverkehr. Immer wieder wurden gerade Radschnellwege als ideales Beispiel aufgezeigt, die Straßen zu entlasten und einen großen Beitrag zu sauberer und nachhaltiger Mobilität der Zukunft zu leisten.

Sowohl der Handelsverband VSF als auch der Industrieverband ZIV sind hoch erfreut, dass der Radverkehr nun endlich in den Fokus der Bundesregierung rückt. Dies ist ein wichtiger Schritt!

Dennoch ist das Fahrrad im Mobilitätskonzept des Bundes nach wie vor unterrepräsentiert. Die jährlich zur Verfügung stehenden Mittel von gerade einmal 100 Millionen Euro sind bei weitem nicht ausreichend. Es bleibt zu wünschen, dass im Zuge der Förderung von Radschnellwegen das Radverkehrsbudget deutlich erhöht wird.

Weitere Informationen zum Bundesverkehrswegeplan finden Sie hier:
https://nationaler-radverkehrsplan.de/de/aktuell/nachrichten/bund-wird-sich-staerker-am-bau-von-radschnellwegen