15.08.2014

2013 deutlich weniger verunglückte und getötete Radfahrer

Quelle: Statistisches Bundesamt

Obwohl das Jahr 2013 das unfallreichste Jahr seit der Wiedervereinigung Deutschlands war - bundesweit erfasste die Polizei rund 2,4 Millionen Straßenverkehrsunfälle - verunglückten deutlich weniger Radfahrer tödlich als noch im Jahr zuvor. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes starben 354 Radfahrer, was einen Rückgang um 12,8 Prozent im Vergleich zu 2012 bedeutet. Verletzt wurden 71.055 Radfahrer, was immerhin 5 Prozent unter Vorjahresniveau liegt. Dennoch kamen 2013 - gesehen über alle Verkehrsbeteiligten - durchschnittlich neun Menschen am Tag ums Leben (insgesamt 3.339 Unfalltote).
Nach wie vor ereigneten sich die meisten Unfälle mit Personenschaden innerhalb von Ortschaften (68,6 Prozent). Die häufigste Unfallursache bei tödlichen Unfällen innerorts waren Geschwindigkeitsübertretungen (26,8 Prozent). Betrachtet man alle Unfälle mit Personenschaden, so waren die häufigsten Ursachen „Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren“ (15,8 Prozent). Vorfahrtsfehler standen an zweiter Stelle (14,6 Prozent), gefolgt von nicht angepasster Geschwindigkeit (13,9 Prozent). Die vollständige Unfallstatistik 2013 des Statistischen Bundesamtes steht hier als PDF zur Verfügung.

Quelle: Statistisches Bundesamt