Podium Politik

„Radverkehr: Der Worte sind genug gewechselt“

16.4.2018, 17:45 Uhr

Die Zeiten ändern sich: Waren früher die Blicke oft auf die Politik des Bundesverkehrsministeriums fixiert, so findet die Dynamik der Radverkehrsentwicklung heute vielfach in den Ländern und Kommunen statt. Städte wie Berlin und Karlsruhe drücken aufs Tempo, Radschnellwege entstehen in NRW und das Land BW hat sich eine Radverkehrsstrategie gegeben. Werden aus Worten nun Taten?

Auch in der Podiumsdiskussion bestand Einigkeit bei Fachleuten darüber, dass es noch sehr viel zu tun gibt – und dass die Zeit drängt, nicht erst, seit Diesel-Fahrverbote drohen. Ein verbessertes Zusammenspiel der drei Ebenen Bund – Land – Kommune böte die Chance, zu substanziellen Fortschritten in der Radverkehrsentwicklung zu gelangen. Wie kann das konkret aussehen? Welche Rollenverteilung ist sinnvoll und zielführend? Und wie positioniert sich in diesem Gefüge die neue Hausleitung im Bundesverkehrsministerium? Eine lebendige Diskussion um diese Fragen bestimmte das Podium.

Auf dem Podium Politik diskutierten unter der Leitung von Moderator Felix Seibert-Daiker Vertreter aus Politik, Fahrradwirtschaft und Verbänden:

Winfried Hermann, Verkehrsminister Baden Württemberg

Thomas Hartmann, Leiter Referat Radverkehr BMVI

Michael Obert, Bürgermeister von Karlsruhe und Vorsitzender der AGFK-BW

Heiko Müller, geschäftsführender Gesellschafter Riese & Müller GmbH

Ulrich Syberg, Bundesvorsitzender des ADFC