19.09.2017

AGFK-BW fordert 250 Mio. aus dem Mobilitätsfond für den Radverkehr

Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Fahrverbote, insbesondere für Dieselfahrzeuge, werden zukünftig nicht ausreichen, die Luftreinhaltungs- und Klimaschutzziele von Städte und Gemeinden zu erreichen.

Vor diesem Hintergrund kritisiert die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) e. V. in einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel, die fehlende Thematisierung des Radverkehrs als konkret einsatzbereiten und  zielführenden Lösungsansatz auf dem Kommunalgipfel Luftreinhaltung im Kanzleramt am 4. September.
 
Die AGFK-BW fordert deshalb, einen Anteil von 250 Millionen Euro des beschlossenen neuen Mobilitätsfonds zum Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur für betroffene Kommunen in Deutschland zu verwenden. Auf diese Weise kann der Radverkehr insbesondere auf der Kurzstrecke zügig einen wesentlichen Beitrag zu echter Luftreinhaltung in den Städten leisten.

Das Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel kann hier (PDF) nachgelesen werden.