Standpunkte

Hier finden Sie Beiträge zu häufig in der Öffentlichkeit diskutierten Themen der Fahrradbranche, aber auch eine Reihe von Hintergrundinformationen und Standpunkte. Diese Beiträge stammen aus unterschiedlichen Quellen - sie sind es allemal wert, hier zitiert zu werden. Sämtliche Artikel setzen sich mit aktuellen Fragen der Fahrradwelt auseinander.

Definition Fahrradwirtschaft

Zur Fahrradwirtschaft gehören alle Unternehmen, Verbände, Institutionen und Personen, die sich überwiegend mit der Entwicklung, Herstellung, Vermarktung und der Instandhaltung von Fahrrädern, Fahrradkomponenten, -bekleidung und -zubehör sowie fahrradbezogenen Dienstleistungen oder fahrradtouristischen Produkten beschäftigen bzw. deren Umsätze in direktem Zusammenhang mit der Radverkehrsinfrastruktur stehen.

 

BGH-Urteil zur Helmpflicht

Der Bundesgerichtshof hat im Juni 2014 Klarheit geschaffen: Wenn ein Radfahrer unverschuldet Opfer eines Unfalls wird, hat er vollen Anspruch auf Schadenersatz – egal, ob er bei dem Unfall einen Helm getragen hat oder nicht.
Der ADFC hat in dem Verfahren die verunfallte Radfahrerin aktiv unterstützt.
Hier geht es zur Pressemitteilung des ADFC.

 

Helmpflicht - Sinn oder Unsinn?

Artikel zum häufig thematisierten Thema „Helmpflicht“. Das velobiz-Magazin hat im Anschluß an das BGH-Urteil einen umfassenden Artikel veröffentlicht und das für-und-wider zum Thema Helm tragen eingehend erläutert.
Hier geht es zum Artikel.

 

Warnwesten für Radfahrer?

Immer wieder gibt es Stimmen, die das Tragen spezieller Sicherheitskleidung beim Fahrrad fahren fordern. Aber ist sind Warnwesten wirklich ein sinnvolles Mittel in der Unfallprävention? Das Schweizer Magazin „velojournal“ hat sich in besonderer Form mit dieser Frage beschäftigt.
Hier gibt es den Artikel zum Nachlesen.

 

Thesen zur Radverkehrssicherheit

Der Deutsche Städtetag setzt sich intensiv mit dem Radverkehr auseinander.
Der Arbeitskreis „Radverkehrssicherheit“ der Fachkommission Verkehrsplanung des Deutschen Städtetages veröffentlichte in einem Papier seine durchaus lesenswerten Thesen zur Radverkehrssicherheit.

 

Fahrradverbände fordern Verkehrswende in Deutschland

Zur Bundestagswahl haben die Fachverbände Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC), Verbund Service und Fahrrad e.V. (VSF) und Zweirad-Industrie-Verband e.V. (ZIV) ein Forderungskatalog zur Verkehrswende für mehr Fahrrad verabschiedet. Der 10-Punkte-Plan  sieht das Fahrrad als zentrales Verkehrsmittel des Umweltverbundes (neben Fußverkehr und öffentlichem Verkehr) und plädiert dafür, diesem Vorrang vor dem Auto zu geben. 

 

Abschlusserklärung der vivavelo-Kongresse

Alle zwei Jahre trifft sich die Deutsche Fahrradwirtschaft in Berlin um gemeinsam mit der Politik für das Ziel „Mehr Fahrrad“ zu diskutieren. Beim bloßen Reden soll es aber nicht bleiben, daher wird bei jedem vivavelo Kongress ein gemeinsames Kommuniqué aller Teilnehmer beschlossen. Im Jahr 2012 wurde ein Statement verfasst, welches auf drei Kernthemen konzentrierte: Sicherheit und Geschwin-
digkeit, Raum und Infrastruktur sowie Marketing und Image. 
Die Forderungen von vivavelo 2012 gibt es hier zum Nachlesen.

Im Jahr 2014 dokumentierte der Kongress einen verkehrspolitischen Schulter-
schluss mit dem ADFC. Dessen "Verkehrspolitisches Programm" enthält viele Punkte, die schon früher von den vivavelo Teilnehmern gefordert wurden, aber nach wie vor unerfüllt sind und weiterhin Bestand haben. Deshalb stellte sich der vivavelo Kongress im Mai 2014 offiziell hinter das Programm des ADFC und fordert seine zügige Umsetzung. 
Abschlusserklärung von 2014 zum Nachlesen.

Mit einem 6-Punkte Programm ging der 4. vivavelo Kongress der Fahrradwirtschaft im April 2016 zu Ende. Die Teilnehmer verabschiedeten ein Programm, in dem die politisch Verantwortlichen dazu aufgefordert werden, die Rahmenbedingungen für den Radverkehr nachhaltig zu verbessern.
Der 6-Punkte-Plan im Wortlaut

 

Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest widmet sich immer wieder auch den Produkten der Fahrradwirtschaft, in den letzten Jahren wurden wiederholt die E-Bikes und Pedelecs getestet. Fachleute attestieren der Stiftung Warentest jedoch mangelnden Sachverstand im Hinblick auf diese Fahrradgattung, fragwürdige Interpretationen der Ergebnisse und damit fehlerhafte Testurteile. Der VSF hat dazu einen Standpunkt verfasst.

 

Mit dem Rad zur Arbeit

Die bekannte Aktion von ADFC und AOK läuft seit vielen Jahren sehr erfolgreich. Das Fahrrad als tägliches Verkehrsmittel auf dem Weg zum Job wird immer populärer. Trotzdem ist der Anteil der Menschen, die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren nach wie vor ausbaufähig. Der ADFC hat einmal die Argumente, die für das Rad auf dem Weg zum Job sprechen, zusammengestellt. Alles über die guten Gründe finden Sie hier.

 

E-Bike Akkus

Die Lithium-Ionen-Akkus in den E-Bikes und Pedelecs sorgen dafür, dass man problemlos weite Strecken zurück legen kann, ohne dass die Unterstützung nachlässt. Damit der Radfahrer auch lange Freude an seinem motorisierten Fahrrad hat und nicht schon beim Kauf die falsche Qualität wählt, hat der ZIV ein Positionspapier zum richtigen Umgang mit den Akkus heraus gegeben.