Nationaler Radverkehrsplan (NRVP)

Seit 2002 gibt es den Nationalen Radverkehrsplan der Bundesregierung. Das erste Programm lief bis 2012, das aktuelle Programm gilt von 2013-2020. Federführung zur Umsetzung hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Das Ministerium hat im Jahr 2013 eine Radverkehrsbeauftragte benannt. Weiterhin wird das BMVI von einem Beirat zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans unterstützt und beraten. Dieser besteht aus einer Reihe von unabhängigen Fachleuten verschiedener Disziplinen.  
Der NRVP 2020 ist hier nachzulesen.

Eine aktuelle Datensammlung zum Radverkehr gibt es hier.

Der Etat des BMVI für den Bau von Radwegen an Bundesstraßen und Bundes-
wasserstraßen beträgt aktuell 90 Mio. Euro. Zusätzlich stehen für nichtinvestive Maßnahmen 3 Mio. Euro pro Jahr zur Verfügung.

 

Fahrradportal der Bundesregierung

Das Portal www.nrvp.de ist die Informationsplattform für alle Akteure im Bereich der Radverkehrsentwicklung. Es wird im Auftrag des BMVI vom Deutschen Institut für Urbanistik (DIfU) betrieben und informiert umfassend über alle Ereignisse rund um die Radverkehrspolitik.
Neben aktuellen Informationen werden viele beispielhafte Projekte präsentiert. Das Fahrradportal zeigt auch die Fördermöglichkeiten des Bundes im Detail auf und dient als umfangreiche Datenbank. Informationen über das Fortbildungsprogramm des DIfU für die kommunale Umsetzung, die „Fahrradakademie“, runden das Angebot ab.

 

Radweg Deutsche Einheit

Zum 25-jährigen Jubiläum der Deutschen Einheit stellte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) das Projekt "Radweg Deutsche Einheit" vor.
Auf 1100 Kilometern entsteht zwischen Bonn und Berlin auf größtenteils vorhandenen Wegen ein moderner Radfernweg, der Radfahren, Elektromobilität und digitale Infrastruktur verbindet. So soll es auf der Strecke zwischen der alten und der neuen Hauptstadt Ladestationen für E-Bikes und Pedelecs, ausführliche Infostände und gratis W-Lan für die Radelnden geben. Die Route führt durch die sieben Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin. Ausführliche Information zum Projekt gibt es hier.